Mit der Rilke-Performance steht eine ganz besondere Veranstaltung des Ulmer Lyriksommers an. Wir freuen uns, erstklassige SchauspielerInnen des Schauspiel Stuttgart für ein Gastspiel in Ulm gewonnen zu haben.
Dichter dran e.V. präsentiert in Kooperation mit dem SCHAUSPIEL STUTTGART und dem Kunstverein Ulm:
HIERSEIN IST HERRLICH
Eine musikalische Performance
Wann: Sonntag, 14. Juni 2026 | 20 Uhr
Wo: Kunstverein Ulm, Schuhhaussaal | Kramgasse 4, 89073 Ulm
Zum 100. Todestag von Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) lädt der Ulmer Lyriksommer zu einer hochkarätigen musikalischen Lyrikperformance ein, die einen gegenwärtigen Resonanzraum für die zwischen Jubel und Verzweiflung wechselnde Poesie Rilkes erkundet. Das Publikum kann sich auf einen unvergesslichen Abend voller Poesie mit erstklassigen Schauspielerinnen und Schauspielern des Schauspiel Stuttgart freuen.
Konzept & Idee: Björn Hayer
Regie: Gwendolyne Melchinger
Mitwirkende KünstlerInnen des Schauspiel Stuttgart: Katharina Hauter, Silvia Schwinger, Felix Strobel
Musik: Jojo Büld
Für diese Veranstaltung haben wir einen Vorverkauf eingerichtet. Resttickets gibt es an der Abendkasse.
Vorverkauf: 25 € | Ermäßigt: 20 € (jeweils zzgl. VVK-Gebühr) (Besuchen Sie unseren Ticketshop)
Abendkasse: 30 € | Ermäßigt: 25 €
Zum Inhalt:
Wie kaum einen anderen Dichter hat die traurigste Liebesgeschichte der Welt – Orpheus und Eurydike – Rainer Maria Rilke geprägt, der dem Halbgott der Dichtung sogar einen seiner wichtigsten Zyklen widmete. Was sagt uns dieser Mythos heute noch? An wen würde der Lyriker des Fin de Siècle in diesen Tagen denken? Vielleicht an einen Mann, der seiner fernen Geliebten von der Kriegsfront schreibt? Oder würde er ebenjener zu Hause Wartenden, die allein noch die Armut verwaltet, zurufen: „Ich will dich leise leiten / aus diesem Lärm, der längst auch mich verdroß“? Für die eine wie die andere Seite versprechen allein die geschriebenen Worte Halt. Je mehr wir uns mit diesen Figuren in die Welt ihrer Briefe begeben, desto mehr erwächst vor unseren Augen ein Werk. Im hellsten Moment meinen wir, dass es zu uns spricht: „Du musst dein Leben ändern.“




Mitwirkende Künstlerinnen und Künstler des Schauspiel Stuttgart:

Katharina Hauter wurde in Kaiserslautern geboren und studierte an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Bereits während ihres Studiums wurde sie ans Residenztheater München engagiert und war dort bis Sommer 2011 Ensemblemitglied. Von 2012 bis 2018 war sie Teil des Ensembles des Nationaltheaters Mannheim. Seit Ende der 2000er Jahre arbeitet Katharina Hauter auch für Film und Fernsehen. Für ihre Rolle im Film Ein Geschenk der Götter wurde sie 2014 für den Förderpreis Neues Deutsches Kino in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ und 2022 als „Beste Darstellerin“ für ihre Rolle in Ferdinand von Schirachs Anthologie Strafe (Der Taucher, Regie: Oliver Hirschbiegel) im Wettbewerb von CanneSeries, nominiert. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Katharina Hauter Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart.
Foto: Ingrid Hertfelder

Silvia Schwinger (*1999 in Wien) wuchs sehr musikalisch auf und lernte die Instrumente Klavier und Geige, worin sie auch ihre Matura machte. Seit ihrer Jugend singt sie in diversen Chören, u. a. im Wiener Konzerthaus und Musikverein, zudem schreibt sie eigene Songs. In 2020 begann sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, wo sie auch erste Dreherfahrungen in Kurzfilmproduktionen sammelte. Abseits des Theaters tanzt sie Contemporary und Poledance und geht boxen. 2023 war sie am Hessischen Landestheater Marburg in Momo als Titelrolle wie auch in Amir Gudarzis Wonderwomb auf der Bühne zu sehen. Zuletzt spielte sie am Schauspiel Frankfurt u. a. in Lena und Leonce – Ein Büchner Fragment, einer Inszenierung von Regina Wenig. Seit Sommer 2024 ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart. Im Herbst 2024 spielte sie im Frankfurter Tatort Dunkelheit mit.
Foto: Ingrid Hertfelder

Felix Strobel, geboren in München, absolvierte von 2012 bis 2016 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Bereits während seines Studiums wurde er fest ans Berliner Ensemble engagiert. In der Spielzeit 2017/18 arbeitete er freischaffend, u. a. am Wiener Burgtheater und dem Wiener Theater der Jugend. Für seine Darstellung des Hans Scholl in Die Weiße Rose wurde er 2018 als bester Nachwuchsschauspieler für den Nestroy Preis nominiert. Seit Beginn der Intendanz von Burkhard C. Kosminski in der Spielzeit 2018/19 ist Felix Strobel festes Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart. Er arbeitete u.a. mit Regisseur*innen wie Leander Haußmann, Claus Peymann, Bernadette Sonnenbichler, Achim Freyer, Tina Lanik, Oliver Frljić, David Bösch, Stephan Kimmig und Robert Icke.
Foto: Ingrid Hertfelder
Tickets im Vorverkauf gibt es hier. Die Rilke-Performance findet am 14. Juni 2026 um 20 Uhr im Schuhhaussaal des Kunstvereins Ulm (Kramgasse 5, 89073 Ulm) statt. Sie wird von Dichter dran e.V. in Kooperation mit dem Kunstverein Ulm und dem Schauspiel Stuttgart durchgeführt sowie von der Baden-Württemberg-Stiftung im Rahmen des Literatursommers und der Stadt Ulm gefördert.








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