Mit der Lyrik-Klang-Performance „Töne, Takte, Texte“ präsentierte der Ulmer Lyriksommer am 17. Juli 2026 in der Petruskirche eine außergewöhnliche Premiere.

Erstmals standen die Autorinnen Elvira Lauscher und Christine Langer gemeinsam mit dem Handpan-Musiker Florian Baur auf der Bühne und gestalteten einen Abend, der Sprache und Musik auf eindrucksvolle Weise miteinander verband.

Vor einem aufmerksamen Publikum entstand ein fein abgestimmter Dialog zwischen Wort und Klang. Die unterschiedlichen Handpan-Stimmungen – von meditativ und schwebend bis kraftvoll und rhythmisch – bildeten den musikalischen Rahmen. Die Gedichte der beiden Autorinnen begegneten sich in ihrer Verschiedenheit und entfalteten im Zusammenspiel mit der Musik eine eigene Dramaturgie. Die atmosphärisch dichte Konzertlesung nahm das Publikum mit auf eine Reise zwischen Innenwelt und Imagination.

Mit dieser und den vorangegangenen Veranstaltungen setzte der Ulmer Lyriksommer erneut ein Zeichen für die Vielfalt zeitgenössischer Dichtung, die in abwechslungsreichen Formaten erlebbar wird.

Die Lyrik-Klang-Performance wurde von Dichter dran e.V. in Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Pfarrei Neu-Ulm organisiert. Sie wurde von der Baden-Württemberg-Stiftung im Rahmen des Literatursommers 2026 sowie von der Stadt Ulm gefördert.

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