Im Rahmen der Ulmer Kulturnacht öffnete die Thalia-Buchhandlung in der Hirschstraße ihre Türen für die Dichtung. Drinnen wie draußen hieß es: Poesie – auch vor dem Eingang verwandelte sich die Einkaufsstraße in einen flirrenden poetischen Ort.
Zum wiederholten Mal trifft der Lyriksommer auf die Ulmer Kulturnacht. Unter dem Motto „Zieh ein Gedicht“ aus dem Poesieautomaten und lausche den Versen standen an diesem Abend vor allem die stillen Töne und Impulse für ein hellwaches Poesie-Empfinden im Mittelpunkt. Christine Langer las klassische, aber auch eigene Gedichte und bezog den Poesieautomaten in ihre Lesung mit ein. Es entstand eine lebendige Interaktion zwischen Autorin und Publikum: Die einen ließen sich das gezogene Gedicht von Christine Langer vorlesen, die anderen lasen es selbst laut vor. Bemerkenswert war die Vielfalt des Publikums: Zwischen Passant*innen, Stammgästen der Buchhandlung und Lyrikkenner*innen trafen verschiedene Publikumskreise über alle Generationen verteilt aufeinander.
Die Resonanz war überwältigend: Von 17.30 bis 23 Uhr kamen immer wieder neue Gäste, die verweilten, zuhörten und das Gespräch suchten. Der anregende Abend machte deutlich, welches Interesse Dichtung wecken kann, wenn man ihr Raum gibt.










Die Veranstaltung wurde von Dichter dran e.V. in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung organisiert. Sie wurde von der Baden-Württemberg-Stiftung im Rahmen des Literatursommers 2026 sowie von der Stadt Ulm im Rahmen der Kulturnacht gefördert.






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