Mit der Veranstaltungs- und Aktionsreihe des Ulmer Lyriksommers hat Dichter dran e.V. in den vergangenen Jahren eine hochkarätige und vielseits beachtete Literaturreihe in der Ulmer Kulturlandschaft und darüber hinaus eta­bliert. Nun liegt ein grandioser Ulmer Lyriksommer 2025 hinter uns, der in Ulm und Neu-Ulm innovative und erstklassige literarische Veranstaltungen und Performances bei sehr gutem Publikumszuspruch und positivem Pressecho bot. Die Literaturreihe fokussierte wieder auf die Dichtkunst, Lyrik und lyrische Prosa sowie auf vielfältige und innovative Formate zu ihrer Vermittlung.

Für den Lyriksommer 2025 hat Dichter dran e.V. als Organisator zehn originelle Veranstaltungen konzipiert, entwickelt und durchgeführt. Einmal mehr stach das hochkarätige literarische Pro­gramm ins Auge – mit Oswald Egger, Martina Hefter, Mirko Bonné, Daniela Danz, Jan Wagner, Nora Gomringer und Levin Westermann begrüßte die Kuratorin des Lyriksommers, Christine Langer, vielfach ausgezeichnete Lyrikerinnen und Lyriker in Ulm, darunter Träger*innen des Büchnerpreises, Deutschen Buchpreises, Schweiz­er­ischen Literaturpreises, Ingeborg-Bachmann-Preises und Deutschen Preises für Nature Writing. Bei der Eröffnungsveranstaltung »Landschaft als Sprache« im Mai widme­te sich der Büchnerpreisträger Oswald Egger vielfältigen Sprachlandschaften. Weitere literarische Höhepunkte bildeten die 4. Ulmer Lyriknacht und die Lesung mit Buchpreisträgerin Martina Hefter sowie der Rilke-Abend und das literarische Lesefest mit Nora Gomringer und Jan Wagner im jeweils mit ca. 100 Gästen voll besetzten Schuhhaussaal des Kunstvereins. Dichter dran e.V. überraschte sein Publikum nicht nur mit außer­ge­wöhnlichen lyrischen Stimmen, sondern auch mit originellen Performances und Veran­staltungs­formaten – Lyrik wurde in Verbindung mit Jazz, Tango und Klang geboten, wodurch neue Publikumskreise erschlossen werden konnten.

Die Lyriksommerveranstaltungen konzentrierten sich auf komponierte, wortgeschaffene Sprachland­schaften. Sie widmeten sich der dichterischen Sprache, dem Gedicht und wollte Brücken bauen, um noch tiefer in die Sprachwelten der Dichtung hineinwachsen zu können. Unter dem Motto „Über Brücken – überbrücken“ brachte der Lyriksommer nicht nur Gedanken zum Glühen, sondern ermöglichte auch Gedankenwege: Gedichte können die Welt zwar nicht verändern, doch sie können gerade in der heutigen krisengeplagten Zeit „erden“ und anregen, Standpunkte zu reflektieren. Sie bieten einen Anker, eröffnen Perspektiven und zeigen, wie befreiend es sein kann, sich detailgenau mit Sprache und Dichtung auseinanderzusetzen. Dies hat der Ulmer Lyriksommer 2025 eindrucksvoll gezeigt.

Der Ulmer Lyriksommer wurde von Dichter dran e.V. organisiert. Er wurde von der Stadt Ulm sowie von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Literaturzeitschrift KONZEPTE und privaten Spendern gefördert. Zudem hat Dichter dran e.V. im Rahmen seiner Durchführung mit verschiedenen Kulturpartnern Ulms und Neu-Ulms kooperiert, u.a. der vh Ulm, dem Kunstverein Ulm, der evangelisch-lutherischen Pfarrei Neu-Ulm sowie den Kulturbuchhandlungen Aegis, Jastram und Mahr.

Dichter dran e.V. bedankt sich bei allen Förderern, Kooperationspartnern, Mitwirkenden und Helfer*innen des Ulmer Lyriksommers 2025.

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